Labortechnik & Messgeräte
Laborparameter sind messbare Werte aus biologischen Proben. Ihre Bestimmung erfolgt mit unterschiedlichen analytischen Verfahren, die je nach untersuchter Substanz, Konzentration und Fragestellung eingesetzt werden.
Von der Probe zum Messwert
Biologisches Ausgangsmaterial wie Blut, Plasma, Serum oder andere Proben.
Je nach Untersuchung können Zentrifugation, Filtration, Extraktion, Verdünnung oder andere Vorbereitungsschritte erforderlich sein.
Die vorbereitete Probe wird mit einer geeigneten analytischen Methode untersucht.
Das Messgerät erfasst ein Signal, das mit der gesuchten Substanz zusammenhängt.
Durch Kalibrierung und Vergleich mit Referenzmaterialien wird aus dem Messsignal ein quantitativer oder qualitativer Befund.
Methoden im Überblick
Hochleistungsflüssigkeitschromatographie zur Trennung und quantitativen Bestimmung von Substanzen in komplexen Proben.

Kombination aus Flüssigkeitschromatographie und Massenspektrometrie zur hochspezifischen Identifikation und Quantifizierung von Molekülen.

Gaschromatographie gekoppelt mit Massenspektrometrie zur Analyse geeigneter flüchtiger oder derivatisierter Substanzen.

Immunologische Verfahren zur spezifischen Bestimmung von Proteinen, Hormonen und anderen Zielmolekülen.

Messung der Lichtabsorption einer Probe zur Bestimmung bestimmter Substanzen oder Reaktionen.

Physikalisches Trennverfahren zur Aufbereitung biologischer Proben, beispielsweise zur Trennung von Zellen und Flüssigkeitsanteilen.

Kalibrierungen und Referenzmaterialien ermöglichen die Zuordnung gemessener Signale zu bekannten Konzentrationen und unterstützen die Vergleichbarkeit von Messergebnissen.
Präzision, Richtigkeit, Nachweisgrenze und Bestimmungsgrenze sind wichtige Kriterien für die Beurteilung analytischer Messverfahren.
Die Wahl der Methode hängt von der untersuchten Substanz, der Probenmatrix und der erforderlichen Messgenauigkeit ab. Unterschiedliche Methoden können deshalb für unterschiedliche Laborparameter eingesetzt werden.
